MKS 0: 1 CWKS

Posted by Rafa | News | Dienstag 26 Mai 2015 10:58

Zum letzten Mal die Jungen Wölfe in Aktion

Vor dem Spiel pfiffen es in Szczecin schon die Spatzen von den Dächern, dass sich etwas auf den Rängen tun wird. Gegen Legia füllte sich der Fanblock noch einmal vor dem Saison-Ende mit einer ansehnlichen Masse. Keine einzige Fahne hing heute und das Zepter hatten ein letztes Mal Mlode Wilki in der Hand. Nachdem man das Spiel mit Grüßen in Richtung Polizei begann, ging man zu dem Lied-Repertoire, was man so kennt. „Von Szczecin bis Opole klingt ein Lied der Freude – egal ob Junger oder Alt – jeder singt: Pogon ein Tor!“ ist Kult und wurde schon 2003 gesungen, als die Jungen Wölfe das Licht der Welt erblickten. Bis ca. 2006 standen sie in der Ekstraklasa wie ein Fels in der Brandung zu Pogon. Dann ging es runter in die B-Klasa. Hä, B-Klasa?! Schon vergessen Lodz, Brasilianer, Pogon Nowa Szczecin? Dann ging es in der 4. Liga weiter. Mit der Relegation gegen Zatoka Puck wurde der Weg in den überregionalen Bereich eröffnet. Man traf auf die alten Bekannten wie Kotwica Kolobrzeg, die nicht mehr auf der Seite Pogons standen. Danach kreuzte man die Klingen mit Sosnowiec, wo es in Schlesien richtig heiß herging. Pokalfinale gegen Bialystok. Aufstiegskrimi in Gdynia. 90 Minuten Rausch beim ersten Liga-Spiel gegen Legia seit Jahren. Dann wurde es eine Weile ruhig, was im Zusammenhang mit diesem Spiel stand. Srodmiescie übernahm. Gegen Lyon war man wieder am Start. Der Bruch nach über 19 Jahren mit Warszawa und nun das letzte Spiel ausgerechnet gegen Legia. Das alles passierte in der Ära der Mlode Wilki. Gut 8100 Zuschauer waren heut noch einmal dabei beim letzten Auftritt und sahen eine starke Pogon-Elf, die aber vorn zu zahnlos agierte. Murawski vergab noch in der ersten Hälfte die einzige nennenswerte Chance. Legia traf zweimal die Latte und wirbelte ein ums andere Mal die Pogon-Abwehr durcheinander. Beim Publikum machten sich die Spieler mit dem „L“ auf der Brust durch eine ausgeprägte Fallsucht unbeliebt. Orlando Sa nutzte in der 76. Minute einen großen Bock in der Szczeciner Hintermannschaft für das Tor des Tages.

Auf den Rängen wurde ein letztes Mal seitens der Wölfe gezündet und das passierte im großen Stil. Am Ende waren doch noch zwei Fahnen am Zaun – die der Mlode Wilki und Brygada Ultras.

Viele alte, junge und normale Fans bedankten sich bereits für 12 Jahre Unterstützung und ein farbenfrohes Stadion. Das möchten wir an der Stelle auch noch einmal tun. DANKE MLODE WILKI!!!

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